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Umschulung Arbeitsamt

Möglichkeiten und Angebote der Umschulung durch das Arbeitsamt

Die Bundesagentur für Arbeit (das Arbeitsamt) ist nicht nur dafür da, Menschen die keine Arbeit haben, in Arbeit zu bringen. Sie schafft zum Beispiel auch durch Umschulungen erst die Möglichkeit, Arbeitslose zielgerichtet zu qualifizieren.

Im Leben kann es viele Situationen geben, die dazu führen, dass eine Umschulung durch das Arbeitsamt in einen anderen Beruf notwendig wird. Oft sind es gesundheitliche Probleme, es können aber auch Strukturveränderungen in der Region sein, die erlernte Berufe "überflüssig" machen.

Wann eine Umschulung vom Arbeitsamt finanziert wird
Grundsätzlich ist eine Umschulung eine spezielle Art von Fördermaßnahmen im Rahmen der Weiterbildung. Einen Rechtsanspruch auf Förderung einer Umschulung durch das Arbeitsamt haben Arbeitslose zwar nicht, aber unter bestimmten Voraussetzungen ist sie dennoch möglich.

Ob und wie gefördert wird, entscheidet der Arbeitsvermittler individuell im Einzelfall. Damit ein Förderantrag durch die Bundesagentur für Arbeit, also das Arbeitsamt zur Bewilligung führt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Diese Vorssetzungen müssen erfüllt sein:

- Antragsteller müssen volljährig sein

- Eine abgeschlossene oder angefangene und nicht beendete Ausbildung muss nachweisbar sein

- Im erlernten Beruf müssen keine Vermittlungschancen bestehen (zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen, Strukturveränderungen in der Region) 

- Der berufliche Wiedereinstieg muss nach der Umschulung mit hoher Wahrscheinlichkeit gelingen

Welche Leistungen das Arbeitsamt erbringt
Wenn eine Umschulung durch das Arbeitsamt gefördert wird, sind für den Arbeitslosen damit erhebliche finanzielle Leistungen verbunden. Diese ermöglichen den Umschülern, während der Zeit der Ausbildung ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten.

Die Bundesagentur für Arbeit trägt dann folgende Kosten:

- Die Lehrgangskosten (zum Beispiel in Form eines Bildungsgutscheins)

- Die Fahrtkosten für die tägliche Anfahrt

- Kosten für eine Unterkunft und Verpflegung (wenn die Ausbildung nicht am Wohnort stattfindet)

- Kinderbetreuungskosten

- Kosten für den Lebensunterhalt (in Form von Unterhaltsgeld)

Über die Jobbörse der Arbeitsagentur Umschulungen finden 
Über die Jobbörse oder das Programm Kursnet der Arbeitsagentur können Arbeitslose sich über Umschulungsangebote in der Region informieren. Die Arbeitsagentur fördert aktuell Umschulungen in Berufen im Dienstleistungssektor in der Altenpflege, im Bereich der Gastronomie und Hotelfachwesen.

Aus diesen Programmen heraus lassen sich die Anbieter der Umschulungen direkt kontaktieren. Darüber hinaus haben Betroffene die Möglichkeit, ein eigenes Bewerberprofil zu veröffentlichen, auf das die Anbieter betrieblicher Umschulungen bei Interesse zugreifen.

Die Umschulung beim Arbeitsamt schriftlich beantragen 
Wer sich umschulen lassen möchte, muss zunächst seinen Arbeitsvermittler kontaktieren und einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.
Sinnvoll ist es, wenn bereits Klarheit über das neue Berufsziel besteht und die Gründe der Fortbildung für den Vermittler nachvollziehbar und akzeptabel sind.

Anschließend ist die Förderung formal zu beantragen.

Gute Chancen auf Förderung haben Arbeitslose, die eine Umschulung in einem stark nachgefragten Beruf beantragen. Zukünftige Altenpfleger, Erzieher oder Krankenpfleger werden händeringend gesucht, sodass bei entsprechender Eignung die Umschulung gefördert wird.

Muss die Umschulung aufgrund der Gesundheit oder eines Unfalls erfolgen, kann der Antrag auch beim Rentenversicherungsträger oder der Berufsgenossenschaft gestellt werden.